Billige Software

In der Betriebswirtschaft spricht man von Standardsoftware, wenn für die Abwicklung der Geschäftsprozesse eine bei einem Fremdhersteller gekaufte, anpassungsfähige Software benutzt wird. Vorteile der Benutzung von Standardsoftware sind die wesentlich geringeren Kosten (Keine eigene Projektierung, keine eigene DV-Abteilung notwendig) und die Funktionsgarantie. Nachteile sind die geringere Flexibilität der Software, die zu Anpassungsschwierigkeiten führen kann und die Abhängigkeit vom Fremdhersteller (bei dessen Insolvenz meist der Garantieanspruch verfällt). Häufig in großen Unternehmen eingesetzte Standardsoftware ist R/3 von SAP. Entwickeln Firmen ihre Software selbst, geschieht dies meist mit Werkzeugen wie ARIS, einem Architekturmodell, das die komplexen Vorgänge in einem Unternehmen abbilden kann. Selbst entwickelte Software muss sorgfältig geplant, aber auch zügig realisiert werden. Jede Standardsoftware oder selbst entwickelte Software hat einen bestimmten Softwarelebenszyklus, innerhalb dessen sie gewinnbringende Wirkung hat.

Software-Lebenszyklus

Ein Software-Lebenszyklus beginnt vor der Markteinführung einer Softwarelösung und besteht aus den Phasen der Problementstehung, dem Entwicklungsprozess, der Softwareimplementierung, der Softwarenutzung und wird durch die Ablösung der Software durch ihren Nachfolger abgeschlossen.

Auf die Entstehung eines softwaretechnisch zu lösenden Problems folgt der Prozess der Softwareentwicklung, dessen Phasen vom verwendeten Vorgehensmodell abhängig ist. Es gibt streng sequentiell ablaufenden Vorgehensmodelle wie das Wasserfall-Modell, und neuere (der Objektorientierung eher angepasste) Spiral-Modell.

Die Softwareentwicklung wird mit der Software-Implementation abgeschlossen und es folgt der produktive Einsatz der Software, in der auch Wartungsarbeiten vorgenommen werden. Unter Wartung versteht man sowohl das Beheben von Fehler, als auch das Anpassen des Systems an einer veränderte Umgebung oder die Anreicherung durch weitere Funktionalitäten.

Ein Software-Lebenszyklus endet schließlich durch die Ablösung des Systems durch ein Nachfolgeprodukt. Gebrauchte Software wird frei.

Wesen von Software

Software ist vergegenständlichte, im Voraus geleistete geistige Arbeit:

Vergegenständlicht heißt: Die Ergebnisse der geistigen menschlichen Tätigkeit liegen in Form eines Gegenstandes vor; hier in Form des auf dem Datenträger (CD-ROM, Magnetband, ...) gespeicherten Programms.

Im Voraus geleistet meint: Die Programmautoren erarbeiten z.B. ein Lösungsverfahren für die korrekte Trennung aller deutschen Wörter in einem Textverarbeitungsprogramm. Damit ist im Voraus, also bevor diese Tätigkeit überhaupt anfällt, schon für alle Schreiber, die mit diesem Textverarbeitungsprogramm arbeiten, die geistige Arbeit „korrektes Trennen deutscher Wörter“ geleistet. Dabei kann ein Softwareentwickler mitunter auf „im Voraus“ von Dritten entwickelte Algorithmen zurückgreifen.

Eigenschaften von Software

Standardsoftware (im Gegensatz zu Individualsoftware) wird nur einmalig erzeugt und kann dann mit verhältnismäßig geringen Kosten kopiert und verteilt werden und breite Wirkung entfalten; Kosten entstehen durch den Datenträger, Werbung, Herstellen von Schulungsunterlagen und durch etwaige Lizenzen.

Software verschleißt nicht durch Nutzung. Auch verbesserte Software (neue Versionen) lässt die bisherigen Versionen nicht unbedingt veralten, solange sie ihren Zweck erfüllen.

Software ist austauschbar, aktualisierungsfähig, korrigierbar und erweiterbar, insbesondere dann, wenn Standards eingehalten und der Quellcode verfügbar ist.

Software kann vorkonfiguriert werden, um so eine Neuinstallation zu beschleunigen und um Fehler bei der Konfiguration zu minimieren.

Software tendiert dazu, um so mehr Fehler zu enthalten, je neuer und je komplexer sie ist. Außer bei Software von trivialem Funktionsumfang ist daher nicht von Fehlerfreiheit auszugehen. Fehler werden häufig erst nach Veröffentlichung einer neuen oder funktionserweiterten Software bekannt. Diese werden dann oftmals durch Veröffentlichung einer um die bekannt gewordenen Fehler bereinigten Softwareversion oder eines Patches behoben. Softwarefehler bezeichnet man auch als Bugs.

Der Beweis der Fehlerfreiheit ist in der Regel nicht zu erbringen. Nur bei formaler Spezifikation der Software ist der mathematische Beweis ihrer Korrektheit (Software) theoretisch überhaupt möglich.

Aktuelle Angebote | Gebrauchte Software | Software Remarketing | Hardware Remarketing | Software
Rechtssicherheit | Erschöpfungsgrundsatz | Software-Lizenzen | Lizentvertrag | Freie Software

<div style="position:absolute; width:450px; left:901px; top:1154px; z-index:0;"> <a href="http://www.gebrauchte-software24.de/gebrauchte-software.html">Gebrauchte Software</a> - <a href="http://www.software-gebraucht.com/gebrauchte-software.html">gebrauchte Software</a> - <a href="http://www.billige-software.com/billige-software.html">billige Software</a> - <a href="http://www.gebrauchte-software.biz/gebrauchte-software.html">gebrauchte Software</a> - <a href="http://gebrauchte-software.gus-computer.de/gebrauchte-software.html">gebrauchte Software</a> - <a href="http://software.gus-computer.de/gebrauchte-software.html">Software</a> - <a href="http://gebrauchte-software.gus-computer.de/software-remarketing.html">Software Remarketing</a> - <A HREF="http://www.internetprogrammierung.de.ki" target="_BLANK"><SPAN>Internetprogrammierung</SPAN></A><br> </div>